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Physiotherapie

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Alternative Sitzgelegenheiten
              
Unkonventionelle Stühle für den Alltag

Es dürfte inzwischen unbestritten sein, dass eine überwiegend sitzende Körperhaltung maßgeblich für degenerative Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule sowie der Extremitäten- und Kiefergelenke verantwortlich ist. Bereits im Grundschulalter verbringen heute immer mehr Kinder immer mehr Zeit in sitzender Haltung. Begünstigt wird dies nicht zuletzt durch die Einflüsse der neuen Medien. Gameboy, Play-Station, X-Box und eigener Fernseher gehören längst zur Grundausstattung der meisten Zehnjährigen. Mehr und mehr zusätzliche “Sitzungen” kommen oft durch den fast schon obligatorischen PC hinzu.

Foto: Gameboy-Generation

Foto: Michael Lierke
Kronsgaard an der Ostsee im Sommer 1998

Gameboy - Ein Generationenproblem?

Dieses Foto ist symptomatisch für unsere von degenerativen Wirbelsäulenkrankheiten geprägte Zeit: Während bei schönstem Sommerwetter in etwa 50 Metern Entfernung ein herrlicher Ostseestrand lacht, haben diese sechs Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren nichts besseres zu tun, als jeden Tag stundenlang mit ihrem Gameboy zu spielen.

Die Konsequenzen, die dieses Freizeitverhalten für die motorische Entwicklung der Kinder hat, liegen auf der Hand!

Hierbei ist es nur ein schwacher Trost, dass durch diese Zeiterscheinung wenigstens wir Physiotherapeuten auch auf absehbare Zeit nie zu wenig Arbeit haben werden!

Da sich dieser Trend kaum aufhalten läßt, sollten verantwortungsbewußte Eltern zumindest darauf achten, möglichst günstige Bedingungen zur Verhinderung übermäßiger Fehlbelastung der Wirbelsäule zu schaffen. Dem Wissen um die Notwendigkeit rückengerechter Arbeitsplatzgestaltung wird die Möbelindustrie mit einer immer vielfältiger werdenden Angebotspalette an alternativen Sitzmöbeln und Hilfsmitteln gerecht, wobei natürlich selbst der beste Stuhl immer noch schlechter ist, als eine normale motorische Bewegung in freier Bewegung! Nicht alles jedoch, was derzeit auf dem Markt angeboten wird, verdient tatsächlich das Prädikat “Rückengerecht”, denn viele “Prädikate” und ärztliche Gutachten sind gekauft und selbst das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind.

Meistens wird bei alternativen Sitzmöbeln viel Wert auf eine vermeintlich “ideale” Sitzhaltung gelegt, bei der sich die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Aufrichtung befindet. Hierbei wird allerdings verkannt, dass es nicht allein die schlechte Haltung ist, die für die Entstehung degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen verantwortlich ist. Mindestens ebenso entscheidend ist die Tatsache, dass beim Sitzen auf einer starren Sitzfläche natürliche dynamische Bewegungsabläufe behindert werden, die für die Vitalität der Wirbelsäule und vieler wichtiger Organe und Körperregionen von entscheidender Bedeutung sind.

Grafik: Krankheitsbedingter Arbeitsausfall

30 % aller Krankheitstage
sind durch Rückenleiden verursacht!
Bildquelle: www.rovo.de

Unter normalen Umständen werden Bewegungsabläufe durch das Becken und das Kreuzbein hindurch vom oberen auf den unteren Körperabschnitt und umgekehrt weitergeleitet. Ist das Becken jedoch auf einer stabilen Sitzfläche fixiert, wird es an seiner natürlichen Schlüsselrolle als Kreuzungspunkt der auf- und absteigenden Kräfte gehindert. Bewegungen, die der Oberkörper ausführt, werden somit von der starren Sitzfläche nach oben zurück reflektiert. Hier treffen die Kräfte auf den 5. Lendenwirbel, der sie als unterstes dynamisches Element des Oberkörperskeletts ungefedert verarbeiten muß. Hiermit verrichtet der unterste Lendenwirbel die Arbeit, die eigentlich dem belastbareren Kreuzbein, dem Becken und den Hüftgelenken zukommt.

Gleichzeitig resultiert aus der Ruhigstellung des Beckens durch die starre Sitzfläche eine Minderdurchblutung, teilweise sogar mechanische Beengung zahlreicher hier verlaufender Organe und Blutgefäße. Die bekannte Folge hieraus sind Krampfadern der Beine, Minderdurchblutung von unterer Lendenwirbelsäule und Beckenorganen sowie eine Herabsetzung der Spannung von Beckenboden- und Bauchmuskulatur, Folgen, die durch eine vermehrte Dynamisierung des Sitzens leicht zu verhindern wären.

Lageabhängige Druckverhältnisse
innerhalb der unteren Bandscheiben
Bildquelle: www.rovo.de

Bei “rückengerechten” Sitzmöbeln und -hilfen sollte man also nicht nur darauf achten, dass diese eine ideale Haltung unterstützen, sondern nach Möglichkeit auch ein dynamisches Sitzen erlauben. Hierbei sollte man sich nicht von der Werbung blenden lassen, in der angeblich rückengerechte Bürostühle allein deswegen überteuert angeboten werden, weil diese mit medizinischen Gutachten ausgestattet sind. In Ermangelung verbindlicher Standards, läßt sich für jeden Stuhl ein medizinisches Gutachten kaufen!

Unter den oben aufgelisteten Themenschwerpunkten möchte ich Ihnen einige Bürostühle, Sitzmöbel und Sitzhilfen vorstellen, die sich evtl. als Alternative anbieten.

Auf den Stuhl klicken!

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